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Mittwoch, 20. Januar, 15 Uhr        Jahreshauptversammlung im Café Götz

Sonntag, 31. Januar,  14.00          Gmoi-Fasching bei der TG SW

Sonntag, 24. April, 14.00               Gmoi-Muttertag bei der TG SW

Sommerausflug                                 (telefonische Absprache)

Sonntag, ... September                  Tag der Heimat (Termin im Tagblatt)

Sonntag, 16. Oktober, 14.00         Gmoi-Kirwa bei der TG SW

Sonntag, 13. November, 11.00     BdV-Volkstrauertag
                                                             am Ostlandkreuz in
                                                             Werneck (Bus ab SW)

Sonntag, 11. Dezember, 14.00     Gmoi-Advent
bei der TG SW


Achtung: Die Termine erscheinen auch noch jeweils im
                 Schweinfurter Tagblatt unter Vereinsnachrichten!






Die Schweinfurter Gmoi (=Gemeinde) ist eine Gemeinschaft, die gebürtige Egerländer und deren Nachkommen, aber auch waschechte Franken umfasst.

Unser jüngstes Mitglied ist 14 Jahre; dann folgt eine Gruppe von 5 jungen Frauen und Männern zwischen 20 und 30, weiter ein sehr aktiver Teil zwischen 55 und  68, schließlich der Mitgliederstamm der echten Egerländer von 70 bis 90, die noch viele Erinnerungen an ihre alte Heimat in sich tragen und von dieser Kultur geprägt sind.

Wir wollen dazu beitragen, dass die über 800-jährige Kultur des Egerlands auch weiterhin außerhalb von Museen und Archiven zu finden ist.

Das historische Egerland gehörte einst zur bayerischen Nordmark. Über deren Grenzen hinaus  waren Bauern, Handwerker und Kaufleute auf Einladung böhmischer Adeliger überwiegend aus Bayern, Franken und Sachsen  ins Land gekommen, um mit unsäglicher Mühe die fast menschenleeren Gebirgsränder Böhmens zu kultivieren, dem Boden ein bescheidenes Auskommen abzuringen oder die Schätze der Gebirgsregionen für ihre neuen Herren zu heben.

Von den Hussitenstürmen des 15. Jahrhunderts abgesehen hatte es nie Probleme, ja kaum Kontakt mit Tschechen gegeben.

Doch der 1. Weltkrieg veränderte das Gefüge Europas und der Welt.

Das Zarenreich, das zweite deutsche Kaiserreich und die alte Habsburger Monarchie, die seit 1526 auch die Kronen Böhmens und Ungarns vereinte, gingen unter. Auch in der 1918 neu gegründeten Tschechoslowakei erschwerte kompromissloser Nationalismus das Zusammenleben von Tschechen, Slowaken, Deutschen, Ungarn und anderen Minderheiten.

Während der Anschluss des Sudetenlands im Oktober 1938 an das Dritte Reich von vielen Sudetendeutschen nach 20 Jahren der Zurücksetzung und Benachteiligung begrüßt wurde, zeigten die Besetzung der sog. Resttschechei und das Heydrichregime in Prag die eigentlichen Ziele des NS-Staats.
Hitlers Lebensraumpolitik verwickelte auch die Egerländer bald in einen noch nie gekannten Vernichtungskrieg.

Das Ende dieses Krieges bedeutete auch das Ende der gemeinsamen Geschichte von Deutschen und Tschechen. Diese Region, die von deutscher Industrie in den Randgebieten, von deutschen Städten auch im Innern Böhmens und Mährens geprägt war, verlor durch die Vertreibung und Vernichtung des Deutschtums ihre Identität, und die Spuren dieses ungeheuerlichen Vorgangs werden noch in Jahrhunderten zu erkennen sein.

Wir können das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen, wollen aber unsere Kräfte im Rahmen der Europäischen Union für Völkerverständigung und Erhaltung einer vom Untergang bedrohten Kultur einsetzen. Diese Vision hält uns zusammen und beseelt uns. Hier in Schweinfurt fehlt uns vor allem die mittlere Generation zwischen 30 und 55 Jahren. Aus den Reihen dieser Frauen und Männer, die mitten im Leben stehen, erhoffen wir neue Impulse, Energien und Kreativität für unsere wichtige Arbeit. 

Übrigens: Kinder, Jugendliche und Studenten zahlen keinen Beitrag, Erwachsene nur 10 Euro im Jahr.
 






 
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